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	<title>UII Wizards</title>
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	<description>Universität &#38; Industrie in Interaktion</description>
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		<title>Neue Diskurse</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 16:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UII Wizards</dc:creator>
				<category><![CDATA[Synergien]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Entstehen von kooperativen Netzwerken findet einen bemerkenswerte Verschiebung der Diskurssphären innerhalb von Forschung, Politik und Forschung statt. Während in vergangenen Jahren ein wissenschaftlicher Diskurs zwischen Universitäten, ein wirtschaftlicher Diskurs zwischen Unternehmen und ein politischer Diskurs zwischen Potentaten geführt wurde, befinden sich derartige Diskursgrenzen in heutiger Zeit in der Auflösung. Durch neue Netzwerke, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Entstehen von kooperativen Netzwerken findet einen bemerkenswerte Verschiebung der Diskurssphären innerhalb von Forschung, Politik und Forschung statt. Während in vergangenen Jahren ein wissenschaftlicher Diskurs zwischen Universitäten, ein wirtschaftlicher Diskurs zwischen Unternehmen und ein politischer Diskurs zwischen Potentaten geführt wurde, befinden sich derartige Diskursgrenzen in heutiger Zeit in der Auflösung. Durch neue Netzwerke, die mehrere institutionelle Sphären überspannen entsteht ein dynamisches und innovatives Umfeld von spezialisierten Partnern.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_2" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.uiiwizards.com/goto/http://www.flickr.com/photos/81241915@N00/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3303/3428588303_2947399351.jpg" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">PhoCusWright@ITB_2009_EconomicsOfPPC © by PhoCusWright</p></div><br />
<span id="more-103"></span><br />
Politische Diskurse können in diesem Sinne den Anstoß für die Entwicklung von bestimmten Regionen geben, sofern auch unternehmerische und universitäre Gesprächspartner als gleichberechtigte Teilnehmer in den Dialog aufgenommen werden. Auf diese Weise können alle Beteiligten vermeiden, in einem hierarchisches System gefangen zu bleiben, daß ihnen vorschreibt, wie sie auf den Markt einwirken können und wie sie selbst vom Markt bestimmt werden. Die neuen kooperativen Netzwerke erlauben ihnen, ihre klassische Rolle zu verlassen und an der Dynamik von Veränderungen in völlig neuartiger Weise beteiligt zu sein.</p>
<p>Derartige Netzwerke, in denen die Teilnehmer flexibel Rollen bekleiden, sind in besonderem Maße koordinationsabhängig. Diese Aufgabe wird von professionellen Koordinatoren behandelt, die sich auf die Organisation von Innovation spezialisiert haben. Hierfür sind ausgeprägte zwischenmenschliche und intermediäre Kompetenzen erforderlich. In vielen höheren Positionen in Unternehmen und Universitäten sind mittlerweile entsprechende Mitarbeiter beschäftigt. Auch immer mehr spezialisierte Agenturen betätigen sich als sogenannte „Wissensintermediäre“. Diese Intermediäre können die Produktion akademischen Wissens ungemein bereichern, indem sie Diskurse über die Grenzen von Institutionen und Disziplinen hinaus etablieren. Auf diese Weise wird unter anderem verhindert, daß Wissen in AGs entsteht und mit Auflösung derselben untergeht.</p>
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		<title>Kooperationsprojekt der LMU</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UII Wizards</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder stellen wir an dieser Stelle Projekte vor, die ein besonders vorbildliches Modell von Kooperationen zwischen Unternehmen der Wirtschaft und wissenschaftlichen Hochschulen darstellen. Ein solches Modell sehen wir in dem Projekt „Student &#038; Industrie“ der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Dieses Projekt soll frühzeitig Kontakte zwischen Unternehmen aus Industrie und Forschung sowie Studenten knüpfen. Angesprochen sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder stellen wir an dieser Stelle Projekte vor, die ein besonders vorbildliches Modell von Kooperationen zwischen Unternehmen der Wirtschaft und wissenschaftlichen Hochschulen darstellen. Ein solches Modell sehen wir in dem Projekt „Student &#038; Industrie“ der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Dieses Projekt soll frühzeitig Kontakte zwischen Unternehmen aus Industrie und Forschung sowie Studenten knüpfen. Angesprochen sind Studenten am Institut für Informatik.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_1" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.uiiwizards.com/goto/http://www.flickr.com/photos/14646075@N03/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6018/5934421955_be162d68a1.jpg" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">... Geschichte und Sanierung ... LMU München ... © by digital cat </p></div><br />
<span id="more-102"></span><br />
Das Projekt soll den Studenten ermöglichen, das im Studium erworbene Fachwissen mit praktischer Erfahrung zu verknüpfen. Zwar verfügen die Studenten beim Abschluß über ausreichend theoretische Fundierung, um in den Beruf einzusteigen, die fehlende praktische Erfahrung macht den Übergang jedoch unnötig schwerfällig. An praktischer Erfahrung interessierte Studenten können in der Regel von ihren Instituten wenig Hilfe erwarten. Dies soll mit dem Projekt Student &#038; Industrie anders werden.</p>
<p>Es geht also in diesem Projekt nicht, wie in vielen anderen Projekten, um die Vermittlung von Absolventen. Ziel ist es, bereits während der Ausbildung eine Integration der Studenten in den beruflichen Alltag zu ermöglichen. Indem die Studenten Praktika in den Unternehmen absolvieren, können sie Scheine erwerben oder sogar eine Masterarbeit anfertigen. Auf diese Weise bekommen sie Einblick in die Probleme, die es im beruflichen Alltag anzugehen geht. Mitunter sind diese Probleme recht weit von den Fragestellungen entfernt, die den Studenten während des Studiums begegnen. Natürlich sind die Kooperationen auch für die Unternehmen interessant, denn sie können sich so sehr frühzeitig auf die Suche nach zukünftigen Mitarbeitern begeben.</p>
<p>Das Projekt bietet sogar Sommerkurse an, in denen Studenten zusammen mit Partner aus der Industrie spezifische Forschungsprojekte angehen. Ringvorlesungen mit Vertretern von Unternehmen runden das Angebot ab.</p>
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		<title>Innovationen kommerzialisieren</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 12:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UII Wizards</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovative Hochschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der offenkundigsten Vorzüge von Kooperationen zwischen Politik, Industrie und Universitäten besteht in dem Innovationsschub, der durch diese Partnerschaften angestoßen wird. Als Innovationen betrachten wir neue Ideen, die praktisch umgesetzt werden. Gerade an der praktischen Umsetzung kann es an Universitäten mangeln. Es werden zwar viele Erkenntnisse in der Forschung gewonnen und neuartige Ideen verfolgt, oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der offenkundigsten Vorzüge von Kooperationen zwischen Politik, Industrie und Universitäten besteht in dem Innovationsschub, der durch diese Partnerschaften angestoßen wird. Als Innovationen betrachten wir neue Ideen, die praktisch umgesetzt werden. Gerade an der praktischen Umsetzung kann es an Universitäten mangeln. Es werden zwar viele Erkenntnisse in der Forschung gewonnen und neuartige Ideen verfolgt, oft endet der Prozeß dann jedoch in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung. Die praktische Umsetzung wird nicht im selben Zug versucht. Ein Industriepartner würde den Ergebnissen der Forschung hingegen schnell zu einer innovativen Umsetzung verhelfen.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_2" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.uiiwizards.com/goto/http://www.flickr.com/photos/niassembly/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6057/6285225015_5f9594feeb.jpg" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Employment and Learning Committee visit Belfast Science  Park © by niassembly</p></div><br />
<span id="more-100"></span><br />
Innovationen sind also nicht einfach Erfindungen und Ideen. Erst wenn die Ideen und Erfindungen in der Lebenspraxis angekommen sind, kann man von Innovationen sprechen. Vor der praktischen Umsetzung muß jedoch ein Mechanismus der Selektion stehen, durch den innovationstaugliche Ideen ausgesondert werden. Auch hierbei können sich Kooperationspartner als überaus hilfreich erweisen. Dadurch, daß ein Netzwerk geschaffen wird, in dem geforscht, diskutiert, erprobt und unterrichtet wird, entsteht eine Umgebung, die für Innovationen nicht förderlicher sein könnte.</p>
<p>Um derartige Umgebungen zu schaffen müssen Transaktionsräume gebildet werden, über die Forscher und Entwickler interagieren können. Hierfür kommen beispielsweise Wissenschaftsparks in Frage, in denen private und universitäre Einrichtungen mit starkem Interesse an kooperativer Entwicklung angesiedelt werden. Ein anderes sehr wirksames Mittel besteht in der Einrichtung universitätseigener Gründerzentren. In diesen Zentren werden kontinuierlich die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung der universitären Forschungsergebnisse sondiert. Dazu werden nicht nur Neugründungen angeregt, sondern auch mit bereits am Markt operierenden Unternehmen Rücksprachen gehalten, um Anregungen zu erhalten und zu geben.</p>
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		<title>Veränderte Rollen</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 12:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UII Wizards</dc:creator>
				<category><![CDATA[Synergien]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der allgemeinen Globalisierung erfahren auch die Bedingungen und Erscheinungen von Industriekooperationen bedeutende Veränderungen. Gerade die zunehmende Verzahnung von universitären Forschungslaboren und industriellen Entwicklungsabteilungen ist ein wesentlicher Faktor hinter diesen Entwicklungen. Mittlerweile bemühen sich viele Universitäten und Unternehmen um die Einrichtung von Abteilungen für Technologie- und Wissenstransfer. Neue Informationstechnologien wie das Internet schaffen eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der allgemeinen Globalisierung erfahren auch die Bedingungen und Erscheinungen von Industriekooperationen bedeutende Veränderungen. Gerade die zunehmende Verzahnung von universitären Forschungslaboren und industriellen Entwicklungsabteilungen ist ein wesentlicher Faktor hinter diesen Entwicklungen. Mittlerweile bemühen sich viele Universitäten und Unternehmen um die Einrichtung von Abteilungen für Technologie- und Wissenstransfer. Neue Informationstechnologien wie das Internet schaffen eine günstige Umgebung für derartige Transferprojekte. Nicht nur Kommunikation, sondern auch Interaktion findet dadurch in völlig neuen Bahnen statt. Hierarchische Netzwerke werden flacher und benötigen weniger Verwaltungs- und Koordinationsaufwand.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_1" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.uiiwizards.com/goto/http://www.flickr.com/photos/yourdon/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3543/3655513308_fffe541ce0.jpg" width="500" height="318" /></a><p class="wp-caption-text">Enterprise 2.0 conference, Jun 2009 - 28 © by Ed Yourdon</p></div><br />
<span id="more-98"></span><br />
Es ist nicht verwunderlich, daß sich diese veränderten Rahmenbedingungen auf die politischen und ökonomischen Beziehungen zwischen Universitäten, Unternehmen und Regierungen ausgewirkt haben. Der Regierung kommt nicht nur ein zunehmende regulierende Rolle zu, sondern auch ein Verantwortung, Innovationen anzustoßen. Universitäten sind nun verstärkt in der Auftragsforschung und Unternehmensberatung tätig. Hinzu kommt eine Entwicklung, die im amerikanischen Raum bereits öfter zu beobachten ist und wahrscheinlich auch in Europa Einzug finden wird: Die Gründung von Firmen durch oder in Partnerschaft mit der Universität. Auf diese Weise können Forschungslabore ihre Entdeckungen gewinnbringend umsetzen. Dies hat zur Folge das Universitäten am Markt nicht nur als Partner der Unternehmen auftreten können, sondern auch als Konkurrenten. Gleichzeitig sind Industrie und Universitäten durch ihre Forschungsschwerpunkte richtungsweisend für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Staates. Politik, Universität und Industrie nehmen also Spähren ein, die sich zunehmend überlappen. Dabei werden auch immer wieder Aufgaben der anderen Spähren übernommen, so daß ein Nexus von Synergiebeziehungen entsteht, der für die zukünftige Entwicklung von Staaten eine gewichtige Rolle spielen wird.</p>
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		<title>Die „Triple Helix“</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 21:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UII Wizards</dc:creator>
				<category><![CDATA[Synergien]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den im angelsächsischen Raum geläufigen Begriff der „Triple Helix“ gibt es bisher keine wirkliche deutsche Übersetzung. Mit der Triple Helix wird eine kooperative Verschmelzung von Universitäten, der Industrie und der Regierung bezeichnet. Der Begriff taucht gerade in der USA in zahlreichen Debatten auf, die sich mit der Innovationsfähigkeit moderner Gesellschaften beschäftigen. Der Triple Helix [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den im angelsächsischen Raum geläufigen Begriff der „Triple Helix“ gibt es bisher keine wirkliche deutsche Übersetzung. Mit der Triple Helix wird eine kooperative Verschmelzung von Universitäten, der Industrie und der Regierung bezeichnet. Der Begriff taucht gerade in der USA in zahlreichen Debatten auf, die sich mit der Innovationsfähigkeit moderner Gesellschaften beschäftigen. Der Triple Helix wird dabei ein besonderes Potential zur Entwicklung von Innovationskraft zugeschrieben. Deshalb wollen wir in diesem Artikel und in einigen zukünftigen Beiträgen, näher auf die Besonderheit der Triple Helix eingehen.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_1" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.uiiwizards.com/goto/http://www.flickr.com/photos/patrick-meinhardt/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2706/4346406006_e2c9a7d769.jpg" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Besuch der Arbeitsgruppen Bildung und Forschung CDU, CSU, FDP im IPP Greifswald2 © by Patrick Meinhardt</p></div><span id="more-94"></span><br />
Ein wesentlicher Punkt der Triple Helix These besteht darin, für alle drei beteiligten Komponenten eine Verschiebung ihrer Bedeutung anzunehmen, sobald sie in ein enges Verhältnis von Kooperationen eingebunden sind. Zum Beispiel müssen Universitäten nicht mehr bloß der Ausbildung von Personal und der Grundlagenforschung dienen. Vielmehr können vernetzte Universitäten eine Quelle der regionalen und technologischen Entwicklung werden. Sie können sogar an der Gründung von Firmen mitwirken. Dahinter steht die Idee einer unternehmerischen Universität, die sich neben ihren klassischen Aufgaben der Bildung und Forschung auch der Aufgabe der ökonomischen Entwicklung stellt. Die Vernetzung, die sie dazu mit der Industrie und mit Regierungen ausbildet, soll dabei auf alle drei Aufgabengebiete förderlich wirken.</p>
<p>In einer Zeit, in der Innovation als wesentlicher Motor für weiteres Wirtschaftswachstum in hochentwickelten Staaten betrachtet werden muß, stellt Wissen einen strukturellen Faktor der ökonomischen Rahmenbedingungen dar. Universitäten kommt hierbei verstärkt die Rolle zu, auf Wissenschaft basierende Innovationen maßgeblich anzustoßen und damit mehr als bloße Grundlagenforschung zu betreiben. Indem sie in tatsächliche Transferprozesse von Forschungsergebnissen eingebunden sind, werden sie zum Agenten sozialer und ökonomischer Entwicklungen.</p>
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		<title>BDI lehnt eine zentralistische EU-Wirtschaftsregierung ab</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 00:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UII Wizards</dc:creator>
				<category><![CDATA[Industrie]]></category>

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		<description><![CDATA[In Rahmen der aktuellen Finanz- und Währungskrise wird verstärkt die Forderung laut, die Finanzpolitik der einzelnen Euro-Länder aneinander anzugleichen. Damit soll die Währungsstabilität langfristig gesichert werden. Dies liegt natürlich auch im Interesse der Industrie. Tatsächlich fordert der BDI eine bessere Abstimmung der Wirtschaftspolitik innerhalb Europas. Eine Angleichung lehnt er jedoch ab. &#160; Die vom BDI [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Rahmen der aktuellen Finanz- und Währungskrise wird verstärkt die Forderung laut, die Finanzpolitik der einzelnen Euro-Länder aneinander anzugleichen. Damit soll die Währungsstabilität langfristig gesichert werden. Dies liegt natürlich auch im Interesse der Industrie. Tatsächlich fordert der BDI eine bessere Abstimmung der Wirtschaftspolitik innerhalb Europas. Eine Angleichung lehnt er jedoch ab.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_1" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.uiiwizards.com/goto/http://www.flickr.com/photos/photo64/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3240/2898924382_9e5ab57945.jpg" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Industrie- und Landschaftspark Duisburg © by Eichental</p></div><span id="more-86"></span><br />
Die vom BDI geforderte bessere Abstimmung der Wirtschaftspolitik der einzelnen Länder zielt vielmehr auf das Setzen der richtigen Rahmenbedingungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Eurozone zu sichern. Nur dadurch könne die Stabilität des Euros gewährleistet werden. Andernfalls drohe ein Szenario, bei dem die Wirtschaftspolitik nicht mehr auf die besten Standorte zugeschnitten sei, sondern auf den Durchschnitt. Das würde jedoch den guten Standorten schaden und den schlechten wenig nutzen.</p>
<p>Als Alternative schwebt dem BDI die Idee vor, die Euroländer bei der Kontrolle ihrer Staatsfinanzen eine stärkere Eigenverantwortung aufzuerlegen. Das hieße in der Folge auch, daß schwache Länder nicht beliebig durch Maßnahmen eines Rettungsschirms gestützt werden dürfen. Die Bundesregierung plant indes noch mit einer weitergehenden Verzahnung der EU-Wirtschaftspolitik. Aber auch Ideen die den Vorschlägen des BDI näherkommen sind bereits aus Regierungskreisen vernommen worden. Darunter fallen Maßnahmen, die das Rentenalter in den einzelnen EU-Ländern angleichen und dabei die Demographie berücksichtigen sollen. Auch bei der Anerkennung von Abschlüssen soll es Raum für Vereinfachungen geben.</p>
<p>Der letzte Punkt dürfte besonders hinsichtlich von Universität-Industrie-Kooperationen von entscheidender Bedeutung sein. Eine bessere Vereinheitlichung der europaweiten Ausbildungsverfahren würde grenzüberschreitende Projekte von einem erheblichen Verwaltungsaufwand befreien. Einer schnellen, unbürokratischen Kooperation quer durch Europas Institutionen und Konzerne stünde dann wenig entgegen.</p>
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		<title>Das Ködern von Absolventen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 11:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UII Wizards</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Hochschulen bieten Berufsmessen an, bei denen sich Vertreter von Unternehmen mit Studenten treffen können. Für Studenten bringt dies den Vorteil mit sich, daß sie verschiedene Unternehmen kennenlernen können und dabei die Firmensprecher gezielt befragen können. Sobald ihnen ein Betrieb interessant erscheint, könne sie gleich eine Bewerbung einreichen. Umgekehrt haben die Unternehmen den Vorteil, für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Hochschulen bieten Berufsmessen an, bei denen sich Vertreter von Unternehmen mit Studenten treffen können. Für Studenten bringt dies den Vorteil mit sich, daß sie verschiedene Unternehmen kennenlernen können und dabei die Firmensprecher gezielt befragen können. Sobald ihnen ein Betrieb interessant erscheint, könne sie gleich eine Bewerbung einreichen. Umgekehrt haben die Unternehmen den Vorteil, für sich Werbung machen zu können und versuchen zu können, die besten Absolventen für sich zu gewinnen. Was viele Unternehmen jedoch vergessen, wenn sie sich in ein gutes Licht rücken wollen, ist das Image, das sie unbewußt als Arbeitgeber aufgebaut haben.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_2" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.uiiwizards.com/goto/http://www.flickr.com/photos/_timl/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3164/2779786234_afb4af1e44.jpg" width="500" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">meinVZ – Jörg © by Zeitfixierer</p></div><span id="more-82"></span><br />
Zahlreiche Unternehmen übersehen, daß es häufig Kleinigkeiten sind, die sie als Arbeitgeber unattraktiv machen können. So erwartet die Mehrzahl der jungen Berufsanfänger mittlerweile, daß sie über das Internet ihres Arbeitgebers mit ihren Smartphones und Büro-Computern auf private Inhalte wie soziale Netzwerke zugreifen können. Bei den Unternehmen wird ein solches Vorgehen jedoch weniger selbstverständlich akzeptiert. Genauso möchte die Mehrzahl der Studenten zeitlich und räumlich flexibel in der Ausübung seiner Arbeit sein. Unternehmen, die diese Punkte nicht bereits von sich heraus bei der Suche nach Absolventen ansprechen, werden geringere Chance haben, die besten Kandidaten für sich zu gewinnen.</p>
<p>In jüngsten Studien wurde festgestellt, daß fast 30 Prozent der Studenten nicht in einem Unternehmen arbeiten würden, daß die Nutzung von sozialen Netzwerken über das Firmennetzwerk verbietet. Ebenso viele Studenten möchten ihre privaten Geräte auch für die Arbeit nutzen können. Bei der Rekrutierung von neuem Personal müssen Unternehmen diese Anforderungen im Hinterkopf behalten. Ein restriktives Auftreten wird sie bei der Mehrzahl der Bewerber zur zweiten Wahl werden lassen.</p>
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		<title>Vorbildliche Nachwuchsförderung</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 11:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UII Wizards</dc:creator>
				<category><![CDATA[Synergien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein besonders gelungenes Konzept der Nachwuchsförderung wurde vor kurzem von der Hochschule Mannheim und dem in der Biotechnologie agierenden Unternehmen BRAIN AG ins Leben Gerufen. Es handelt sich bei dem Programm um ein kooperatives Promotionskolleg mit dem Namen „Katalytische Nanokomplexe zur Synthese von Wertstoffe – NANOKAT“. Hinter der komplizierten Bezeichnung verbirgt sich ein wegweisendes Förderungsmodell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein besonders gelungenes Konzept der Nachwuchsförderung wurde vor kurzem von der Hochschule Mannheim und dem in der Biotechnologie agierenden Unternehmen BRAIN AG ins Leben Gerufen. Es handelt sich bei dem Programm um ein kooperatives Promotionskolleg mit dem Namen „Katalytische Nanokomplexe zur Synthese von Wertstoffe – NANOKAT“. Hinter der komplizierten Bezeichnung verbirgt sich ein wegweisendes Förderungsmodell zwischen Industrie- und Universitätspartnern, das eine ideale Schnittstelle zwischen beiden Gebieten eröffnet.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_1" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.uiiwizards.com/goto/http://www.flickr.com/photos/chemiebw/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5173/5529164335_e84bf59150.jpg" width="500" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Schüler leiten Lehrer an © by ChemieBW</p></div><span id="more-79"></span><br />
Zunächst hat das Programm eine Laufzeit von drei Jahren. Beginnend mit dem Wintersemester 2011 werden die daran beteiligten Unternehmen und Institute 12 Promotionsstudenten einstellen. Die Betreuung findet im Anschluß gemeinschaftlich statt. Unterstützung erfährt das Kolleg zusätzlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Studenten profitieren dabei von einer wissenschaftlichen Ausbildung auf exzellentem Niveau.</p>
<p>Während die Hochschule Mannheim federführender Organisator ist, sind noch weiter akademische Einrichtungen an dem Kolleg beteiligt. Neben dem KIT in Karlsruhe sind dies die Universitäten von Heidelberg, Darmstadt und Freiburg. Zusätzlich zur BRAIN AG nimmt auch das führende Chemie- und Pharmaunternehmen Merck KGaA aus Darmstadt an dem Program teil.</p>
<p>Ziel des Kollegs ist es, die Doktoranden gezielt auf ihre akademischen und unternehmerischen Qualitäten zu prüfen und diese Talente weiter zu fördern. Die Eignung zur industriellen Forschung mit unternehmerischen Verständnis soll dadurch besonders entwickelt werden. Während die Lehrveranstaltungen ausschließlich an der Hochschule Mannheim abgehalten werden, kommen die Dozenten nicht nur aus dem akademischen, sondern auch aus dem industriellen Umfeld.</p>
<p>Die durch das Kolleg gewonnenen Synergien sind für die Unternehmen bei der Erforschung von Biokatalysatoren eine enorme Hilfe. Die Studenten und Hochschulen profitieren hingegen von ausgezeichneten und geförderten Forschungsbedingungen, die die Universitäten langfristig als Wissenschaftsstandort stützen.</p>
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		<title>Innovation durch Kooperation</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 17:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UII Wizards</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovative Hochschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Innovationskraft von Hochschulen ist eines der zentralen Charakteristika von bedeutenden Forschungsstätten. In den verschiedenen Fachbereichen können ganz unterschiedliche Momente eine Rolle dafür spielen, inwiefern sich die Fakultät von seinen weltweiten Schwesterinstitutionen unterscheidet. Gerade im ingenieurwissenschaftlichen Bereich können Partnerschaften mit der Privatwirtschaft den entscheiden Impuls dafür geben, sich eine Nähe zur Praxis zu bewahren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Innovationskraft von Hochschulen ist eines der zentralen Charakteristika von bedeutenden Forschungsstätten. In den verschiedenen Fachbereichen können ganz unterschiedliche Momente eine Rolle dafür spielen, inwiefern sich die Fakultät von seinen weltweiten Schwesterinstitutionen unterscheidet. Gerade im ingenieurwissenschaftlichen Bereich können Partnerschaften mit der Privatwirtschaft den entscheiden Impuls dafür geben, sich eine Nähe zur Praxis zu bewahren und Konzepte für eine lebenswerte Zukunft zu erarbeiten.<br />
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<div id="flickrImage_2" class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.uiiwizards.com/goto/http://www.flickr.com/photos/31274959@N08/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3001/3041256645_baa403e1c7.jpg" width="375" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Principia 1 © by Siemens PLM Software</p></div><span id="more-72"></span><br />
In vielen Debatten, die sich um die Herausforderungen der Menschheit durch den Klimawandel drehen, wird die bisherige Art des Wirtschaftens radikal in Frage gestellt. Es herrscht im Allgemeinen die Idee vor, daß sich eine sogenannte „Green Economy“ entwickeln müsste. Eine solche Wirtschaft würde sich durch geringe Emissionen, einen schonenden Umgang mit Ressourcen und wenig invasive Produktionsformen auszeichnen. Dabei würde die Produktivität jedoch nicht einbrechen.</p>
<p>Die Verwirklichung einer derartig nachhaltigen Green Economy erscheint am ehesten unter der Voraussetzung möglich, daß die dafür notwendige Forschung durch gemeinsame Anstrengungen von Universitäten und Privatwirtschaft in einem kooperativen Umfeld durchgeführt wird. Auf sich allein gestellt, würden beide Seiten nur erheblich mühsamer Fortschritte erzielen. Den Universitäten  würde es ohne Industriepartnerschaften an Praxisnähe und Finanzmitteln fehlen. In der Privatwirtschaft würde sich hingegen schnell ein Mangel an gut und zielgerichtet ausgebildeten Wissenschaftlern bemerkbar machen, den sie aus eigener Kraft nicht beheben können.</p>
<p>Durch Einbeziehung der Privatwirtschaft läßt sich an den Universitäten ein Klima der Innovationsfreudigkeit schaffen, das neben den wirtschaftlichen auch sehr viel soziale Erträge abwirft. Den Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte muß von innovativen Hochschulen durch eine interdisziplinäre Vernetzung begegnet werden, das ein neues Forschungsklima, das sich an gesellschaftlicher Verantwortung orientiert. Gerade unter dem Eindruck jüngster Einsparungen in der Bildungspolitik müssen sich Hochschulen ihre Innovationskraft durch Kooperationen mit nicht staatlichen Partnern erhalten.</p>
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		<title>Stipendien als Industriepartnerschaften</title>
		<link>http://www.uiiwizards.com/2011/08/19/stipendien-als-industriepartnerschaften/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 17:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UII Wizards</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine für Studenten und Industrieunternehmen gleichermaßen nützliche Maßnahme kann in der Vergabe von Stipendien seitens der Industrie liegen. In Studiengängen, in denen ein Fachkräftemangel droht können dadurch frühzeitig Anreize geschaffen werden, das Studium konzentriert und eng betreut zu Ende zu führen. &#160; Für Studenten ist der Vorteil von Stipendia natürlich evident. Die zum Teil nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine für Studenten und Industrieunternehmen gleichermaßen nützliche Maßnahme kann in der Vergabe von Stipendien seitens der Industrie liegen. In Studiengängen, in denen ein Fachkräftemangel droht können dadurch frühzeitig Anreize geschaffen werden, das Studium konzentriert und eng betreut zu Ende zu führen.<br />
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<div id="flickrImage_1" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.uiiwizards.com/goto/http://www.flickr.com/photos/chemiebw/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5257/5529165007_73195e7f6a.jpg" width="500" height="441" /></a><p class="wp-caption-text">20.000 Euro für molekularbiologische Experimente © by ChemieBW</p></div><span id="more-68"></span><br />
Für Studenten ist der Vorteil von Stipendia natürlich evident. Die zum Teil nicht unerheblichen finanziellen Belastungen in den leider oftmals sehr teuren Universitätsstädten zwingen viele Studenten dazu, sich neben dem Studium Einkommensquellen sichern zu müssen. Der dafür benötigte Bedarf an Zeit schränkt die Studenten während ihres Studium stark ein. Eventuell muß der Besuch einiger Seminare und Vorlesungen aus zeitlichen und terminlichen Gründen gestrichen werden. Ein Stipendiat kann solche Situationen erheblich entspannen und das Studium beschleunigen.</p>
<p>Unternehmen erhalten hierdurch zugleich ein Steuerungselement in der Ausbildungspolitik. Insbesondere in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen sollte die Industrie hier frühzeitig Initiative ergreifen und talentierte Studenten fördern. Zugleich lassen sich dadurch leicht erst Kontakte zu Akademikern knüpfen, für die eine spätere Perspektive im Unternehmen vorstellbar ist. Beide Punkte sind gerade im Hinblick auf den Mangel an Ingenieuren von entscheidender Bedeutung.</p>
<p>Die Stipendien sollten seitens der Industrie als Premium-Partnerschaften mit Universitäten verstanden und realisiert werden. Häufig eignet sich hierfür die Einrichtung eines Geldpools in den Partnerfirmen einen jährlichen Förderbetrag einzahlen. Aus diesem werden Bachelor- und Masterstudiengänge teil-finanziert, indem solche Studenten gefördert werden, die sich durch herausragende fachliche Leistungen auszeichnen. In der Regel richtet sich die Höhe des ausgezahlten Betrags an den Studiengebühren, denn diese sollten in jedem Fall vom Stipendium abgedeckt werden. Ein darüber hinaus gehende Förderung ist in vielen Fällen sinnvoll, insbesondere wenn mit Forschungsprojekten außerordentliche Belastungen einher gehen.</p>
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